Steuerung der pH-Werte intra - und extrazellulär

Es ist interessant zu beobachten, wie die pH-Werte der intra- und extrazellulären Flüssigkeiten gesteuert werden.
Ein Austausch zwischen beiden erfolgt über Kanäle, die in den Zellmembranen (Zellbegrenzungen) sitzen.
Sind die Kanäle für die Aufnahme von Calcium, anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und Nährstoffen geöffnet, steigt der pH-Wert der intrazellulären, also der sich in der Zelle befindlichen Flüssigkeiten vor allem dank der einströmenden Calcium-Ionen auf einen Wert von 7,4 - und damit ins leicht Alkalische.
Danach werden die Kanäle geschlossen. Die aufgenommenen Nährstoffe werden im Inneren der Zelle verarbeitet.
Durch die dort ablaufenden Stoffwechselvorgänge - genauer: die Bildung saurer Stoffwechselprodukte - sinkt der pH-Wert nun in den sauren Bereich. Die Folge: Es entsteht ein Spannungszustand zwischen dem pH-Wert der Flüssigkeit innerhalb und außerhalb der Zellen.
Hat diese Differenz einen Wert von etwa 0,2 erreicht, ist das das Signal dafür, die Zellmembran-Kanäle erneut zu öffnen.
Wieder wird ionisiertes Calcium in die Zelle aufgenommen.
Dieser Zyklus wiederholt sich ununterbrochen - so, wie wir ohne Pause atmen.
Sie sehen, wie wichtig es ist, dass genügend ionisiertes Calcium, wie wir es im Sango Calcium vorfinden, ausserhalb der Zellen bereit gestellt ist.

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