Spurensuche - Sango Korallen und die wahre Geschichte ihrer Entdeckung

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Vitalität spendenden und gesundheitsfördernden Wirkungen der Sango-Meeres-Korallen erst seit einem guten Vierteljahrhundert bekannt sind. In Tausenden Berichten aus den USA und anderen westlichen Staaten wird dieser Eindruck auch tatsächlich erweckt. Hier wird eine Geschichte erzählt, die sich 1979 zugetragen hat. Damals war Shigechiyo Izumi, der auf Okinawa lebt, 115 Jahre alt und damit der älteste lebende Mann der Welt. Er bekam Besuch von einem Journalisten, der für das Guiness-Buch der Rekorde recherchierte. Seinen Beschreibungen zufolge war Shigechiyo Izumi für einen mehr als 100 Jahre alten Mann körperlich bemerkenswert gesund und außergewöhnlich fit. Er habe bis zu seinem 105. Lebensjahr noch gearbeitet, teilte der aufgeweckte Mann dem verdutzten Besucher damals mit. Erst im stolzen Alter von 121 Jahren starb der Japaner an Altersschwäche, wie ein paar Jahre später berichtet wird. Nicht nur der 115-jährige Shigechiyo Izumi hinterließ einen tiefen Eindruck bei dem Journalisten, sondern auch der Anblick der übrigen Bewohner Okinawas, von denen ungewöhnlich viele überdurchschnittlich alt waren, ließ ihn staunen. Sie waren körperlich und geistig meist voll auf der Höhe und sollen nur selten unter ernsten Erkrankungen gelitten haben. Gestützt wird die Beobachtung des Journalisten durch die Erkenntnisse von Wissenschaftlern. Sie haben im Rahmen der so genannten Okinawa Centenarian-Studie (1976-1994) herausgefunden, dass sich die Okinawaner im Vergleich zu Menschen aus anderen Ländern und Regionen Japans tatsächlich einer außergewöhnlich hohen Lebenserwartung erfreuen können.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.