Ernährungsbedingte Krankheiten

Archäologen, die Kulturen der letzten 700 000 Jahre studierten, entdeckten, dass die jagenden Kulturen starke Knochen aufwiesen, relativ schlank und gesund waren, während Agrargesellschaften schwache Knochen aufwiesen, Karies hatten und Krankheitsanfällig waren. Der entscheidende Faktor war die Ernährung (Vitamin- und Mineralstoffarm). Die Agrargesellschaften begannen große Mengen Kohlenhydrate zu essen, die leicht in Glucose umgewandelt wurden. Die Bauchspeicheldrüse musste große Mengen Insulin produzieren, um die Glucose in Collagen und Fett umzuwandeln. Zudem veranlasst der hohe Insulinspiegel den Körper, Cholesterin zu produzieren und neue Zellen zu bilden, die das Fett speichern können. Das Ergebnis ist hoher Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel, Übersäuerung durch Zucker, Fettanlagerung und Übergewicht.

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